Initiative „Medizin für Rojava“ Gelsenkirchen, 28.11.15
www.medizin-für-rojava.org
Dr. S. Al Hussein, Dr. D. Dagdeviren, Dr. L. Finkler-Bahr, PT C. Klug, Dr. W. Mast

 

Kontakt:

Dr. Willi Mast, Tel. 0209 139848

Dr. Luise Finkler-Bahr, Tel. 0209 811029

Dr. Shvan Al Hussein, Tel. 01725155040

Christoph Klug, Tel. 02361 494997

Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

wir bitten Sie, aus gegebenem Anlass, folgende Pressemitteilung in Ihrer Zeitung abzudrucken. Für Nachfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

 

 

Helfen Sie mit:

Endspurt der Spendensammlung für das Gesundheitszentrum in Kobanê/Rojava

Vor wenigen Tagen hat unsere Initiative die Vorbereitungen für die Ersteinrichtung des Gesundheitszentrums abgeschlossen. Die gekauften und besorgten Materialien werden in Kobanê dringend gebraucht.

Die Hilfsbereitschaft zahlreicher Ärzte, Zahnärzte, Medizinstudenten und anderen Beschäftigten des Gesundheitswesens war überwältigend! Hunderte Helfer haben diese Hilfslieferung für die Bevölkerung von Kobanê erst möglich gemacht. Verschickt wurde eine chirurgische Grundausstattung, eine gynäkologisch-geburtshilfliche Untersuchungseinheit, eine komplette Röntgenausstattung und Anästhesieeinheit, ein zahnärztlicher Behandlungsplatz, Ultraschall- und EKG-Gerät, Verbandsstoffe, orthopädische Hilfsmittel und viele andere Materialien im Wert von über 100.000 Euro!

 

Großartige Unterstützung von Bevölkerung und Unternehmen für den Aufbau

Die Initiative „www.medizin-für-rojava.org“ hatte sich vor einigen Monaten als Arbeitsgruppe von „Solidarität International e.V.“ konstituiert. Sie hatte sich vorgenommen, das Gesundheitszentrum in Kobanê vollständig medizinisch auszurüsten. Das war ein ehrgeiziges Vorhaben, aber sie hat es jetzt fast geschafft! Von Anfang an entwickelte sie einen engen Kontakt mit der Selbstverwaltung und den Ärzten in Kobane. Diese Stadt in Rojava/Nordsyrien wurde durch den IS und US-Bomben größtenteils zerstört. Viele waren aus ihr geflüchtet. Dort wird jetzt ein wirklich demokratisches Gemeinwesen aufgebaut.

Die Initiative „Medizin für Rojava“ erfuhr große Sympathien und Unterstützung unter der deutschen Bevölkerung, darunter auch von Krankenhäusern und Firmen. Mit der katholischen Hilfsorganisation „Hoffnungsschimmer“ ist eine Kooperation entstanden.

 

Flüchtlinge kehren nach Kobanê zurück

Inzwischen sind 140 000 Flüchtlinge in die Region Kobanê zurückgekehrt. Von dem Aufbau dieses Gesundheitszentrums ging ein wichtiges Signal aus!

Das Gebäude wurde im übrigen durch den Einsatz von 170 internationalen Aufbauhelfern uneigennützig errichtet. Sie spendeten 4 Wochen Urlaub und haben keinen Cent dafür verlangt! Am 20. November wurde das Zentrum kostenlos der Selbstverwaltung der Stadt übergeben.

Ein Skandal erster Güte ist das Verhalten der türkischen Regierung. Diese hat bis heute kategorisch einen humanitären Korridor nach Rojava/Nordsyrien ablehnt und lässt keinerlei Hilfstransporte die Grenze passieren! Trotz alledem: das Zentrum ist zu einem Symbol des Aufbaus und des Widerstands gegen den IS-Terror und der gelebten internationalen Solidarität geworden.

 

Es fehlt noch Geld!

Es fehlen jetzt noch Spenden für weiteres Mobiliar, für Medikamente und einzelne noch fehlende Geräte, für die Inbetriebnahme des Zentrums und für weitere Transportkosten. Das Spendenziel insgesamt beträgt 200 000 Euro. Zu diesem Zweck hat die Initiative eine Spendenhomepage eingerichtet. Sie wendet sich an eine breite Öffentlichkeit mit der Bitte, diese unter Freunden und Bekannten bekannt zu machen: www.betterplace.org/p35750.

 

Weitere Informationen: www.medizin-für-rojava.org

 

Spendenkonto:
Solidarität International e.V.

IBAN: DE86 5019 0000 6100 8005 84

Frankfurter Volksbank,

Stichwort „Medizin für Rojava“.

 

Alle Spender bekommen bei Angabe der Adresse eine Spendenbescheinigung.

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Medizin für Rojava